
Ich bin nun kein wirklicher Waffenschmied oder Büchsenmacher. Bei mir ist das Hobby. Anfang der 90iger habe ich angefangen aus Teilen von Dixie Gun Works die erste ordentliche Kentucky oder Pennsylvania Longrifle zu bauen. Da es aber bei der einen Rifle nicht blieb und auch die Schützenkollegen anfingen sich für meine Rifles zu interessieren, bin ich bis heute aus dem Bauen nicht heraus gekommen. Und es macht immer noch Spass.
Auf der Seite >Bilder< habe ich einige dieser Waffen abgebildet. Unter >Angebote< werde ich Waffen oder andere Gegenstände einstellen, die ich loswerden möchte. Man kann eben nicht alles behalten.
Die folgenden Bilder sollen einen kleinen Eindruck vom Bau einer Rifle vermitteln. Es handelt sich hierbei um die Shuler Rifle, die auch schon links abgebildet ist.
So fängt alles an, in diesem Falle habe ich eine Zuckerahornbohle bestellt. Das Fräsen der Laufrinne und die Ladestockbohrung habe ich schon gleich mit geordert. Das erspart dann doch erhebliche Arbeit.
Wenn man sich erst einmal darüber im Klaren ist, was man bauen möchte, ist es mit der heutigen Computertechnik auch kein Problem mehr, einen Ausdruck 1:1 anzufertigen. Damit hat man dann auch gleich die richtigen Grössenangaben für das Zubehör, sprich Bodenplatte, Abzugbügel oder das Schloss.
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Hier habe ich schon den Lauf fertig eingelassen und ein wenig Holz links und rechts weggenommen. Nachdem das Design der Rifle auf die Bohle übertragen ist, kann auch die Schlossplatte eingelassen werden.


Das Nächste ist dann die Bodenplatte. Eine der nicht ganz so leichten Aufgaben. Nachdem die Bodenplatte sitzt, kann alles zwischen ihr und dem Schloss in Form gebracht werden.
Links sieht es schon recht ordentlich aus. Unten ist dann auch schon der Stecher und der Abzugsbügel installiert.


Jetzt kann es an den Vorschaft gehen.
Links sieht die Rifle schon fast fertig aus. Nun kann es an die Feinheiten gehen. Die sind dann zwar nicht mehr so kräftezehrend, aber durchaus langwieriger. Da ist Augenmass und Fingerspitzengefühl gefragt.
Die beiden Bilder unten zeigen die Patchbox in Arbeit (eine feine Laubsägearbeit) und einige der Messingdrahteinlagen.





Links noch ein kleiner Eindruck von den Silbereinlagen.
Bis die Rifle dann aber so aussieht wie unten, ist es noch ein langer Weg und der heisst schmirgeln, schmirgeln..., färben und ölen, ölen....
Um den Aufwand zeitlich zu benennen: Ich habe an dieser Rifle ungefähr 150 Stunden gearbeitet.
Der Preis für die Einzelteile beläuft sich auf etwa 800 Euro.